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Photovoltaik

Süd oder Ost-West? Die richtige Dachausrichtung

Süd bringt den höchsten Jahresertrag. Ost-West bringt oft den höheren Eigenverbrauch. Was für dich besser ist, hängt vom Verbrauch ab.

Haustechnik Kreitz·Lesezeit 3 Min.
Kurz zusammengefasst
  • Süd liefert den maximalen Jahresertrag — ideal bei hohem Tagesverbrauch.
  • Ost-West verteilt den Strom auf morgens und abends und erhöht den Eigenverbrauch.
  • Nord lohnt sich nur in Ausnahmefällen; Verschattung immer prüfen.

Eine der ersten Fragen bei der Planung: Wohin zeigt das Dach? Die Antwort entscheidet nicht nur über den Ertrag, sondern vor allem darüber, wann der Strom anfällt.

Süd: maximaler Jahresertrag

Eine Südanlage produziert über das Jahr die meiste Energie, mit einer klaren Spitze um die Mittagszeit. Das ist ideal, wenn du tagsüber viel verbrauchst oder einen Speicher hast, der die Mittagsspitze aufnimmt.

Ost-West: Strom morgens und abends

Eine Ost-West-Anlage verteilt die Produktion auf zwei Tageshälften — morgens und abends. Die Mittagsspitze fällt flacher aus, dafür passt die Erzeugung besser zum typischen Haushaltsverbrauch. Das führt oft zu höherem Eigenverbrauch und ist heute häufig die wirtschaftlichere Wahl.

Nord und Verschattung

Reine Nordflächen lohnen sich nur in Ausnahmefällen. Wichtiger als die perfekte Ausrichtung ist eine saubere Planung: Wir prüfen Schornstein, Gauben, Bäume und Nachbargebäude, denn schon kleine Verschattungen können einzelne Modulstränge beeinflussen.

Was holt dein Dach heraus?

Gib Ausrichtung und Fläche ein — der Energie-Check schätzt Ertrag und Eigenverbrauch.

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