Eine der ersten Fragen bei der Planung: Wohin zeigt das Dach? Die Antwort entscheidet nicht nur über den Ertrag, sondern vor allem darüber, wann der Strom anfällt.
Süd: maximaler Jahresertrag
Eine Südanlage produziert über das Jahr die meiste Energie, mit einer klaren Spitze um die Mittagszeit. Das ist ideal, wenn du tagsüber viel verbrauchst oder einen Speicher hast, der die Mittagsspitze aufnimmt.
Ost-West: Strom morgens und abends
Eine Ost-West-Anlage verteilt die Produktion auf zwei Tageshälften — morgens und abends. Die Mittagsspitze fällt flacher aus, dafür passt die Erzeugung besser zum typischen Haushaltsverbrauch. Das führt oft zu höherem Eigenverbrauch und ist heute häufig die wirtschaftlichere Wahl.
Nord und Verschattung
Reine Nordflächen lohnen sich nur in Ausnahmefällen. Wichtiger als die perfekte Ausrichtung ist eine saubere Planung: Wir prüfen Schornstein, Gauben, Bäume und Nachbargebäude, denn schon kleine Verschattungen können einzelne Modulstränge beeinflussen.


