Ratgeber
Speicher

Batteriespeicher: ja oder nein?

Ein Speicher macht dich unabhängiger — aber er erzeugt keinen Strom. Wann er sich lohnt und wie groß er sein sollte.

Haustechnik Kreitz·Lesezeit 3 Min.
Kurz zusammengefasst
  • Ein Speicher erhöht Eigenverbrauch und Autarkie, erzeugt aber keinen Strom.
  • Besonders sinnvoll bei Wärmepumpe, E-Auto oder hohem Abendverbrauch.
  • Die Größe richtet sich nach dem Nachtverbrauch — nicht nach der Anlagengröße.

Der Speicher ist die häufigste Frage in unseren Beratungen. Er verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend und die Nacht — und hebt so deinen Eigenverbrauch deutlich an. Aber er ist kein Selbstzweck.

Was ein Speicher bringt — und was nicht

Ohne Speicher nutzt du rund 30 % deines Solarstroms selbst, mit Speicher sind 60 bis 70 % realistisch. Das senkt deinen Netzbezug spürbar und macht dich bei Preissteigerungen unabhängiger. Strom erzeugen kann der Speicher jedoch nicht — das bleibt die Aufgabe der Module.

Wann er sich lohnt

  • Du verbrauchst viel Strom abends und nachts.
  • Du betreibst eine Wärmepumpe oder lädst ein E-Auto.
  • Dir sind Unabhängigkeit und Notstromfähigkeit wichtig.

Die richtige Größe

Als Faustregel: 2 Personen 8–10 kWh, 4 Personen 10–13 kWh, mit Wärmepumpe 10–16 kWh. Wir setzen auf modulare Sungrow-Speicher, die sich später problemlos erweitern lassen — du musst dich also nicht heute schon für die Zukunft festlegen.

Wie groß sollte dein Speicher sein?

Der Energie-Check dimensioniert Speicher und Anlage passend zu deinem Verbrauch.

Jetzt dimensionieren Vor-Ort-Termin
Zurück zu allen Ratgeber-Artikeln
Wir bauen mit starken Partnern